22. Juli 2009
Hiermit erkläre ich die Gründung einer neuen Partei, der PsI.
Die erste Frage, die sich stellt: Was bedeutet PSI? Die Antwort:
Partei sozialromantischer Idealisten
Die nächste Frage: Wofür steht die PsI? Ganz einfach gesagt: Für den gesunden Menschenverstand. Sie positioniert sich links von CDU und SPD, rechts von den Linken und ignoriert dabei die FDP, deren Anhänger bis jetzt noch nicht verstanden haben, dass die FDP für den totalen Crash steht.
Das Programm der PsI folgt in Kürze. Anhänger können sich aber bereits jetzt zur PsI bekennen und Ideen einbringen.
Gruß,
Frank Badenius (Parteigründer)
29. Juni 2009
Habe mich über meine Opel-Werkstatt auch gerade geärgert.
Der Krümmer war fällig. Laut der Vorgänger-Werkstatt (die haben soviel Mist gebaut, dass ich endlich gewechselt habe…) war er ja schon letztes Jahr fällig. Hat aber immerhin noch satte 7 Monate gehalten. Jetzt wurde er doch so laut, dass meine Nachbarn mir die Wahl ließen: Reparieren oder ausziehen! Nach Rücksprache mit Nicole machen wir erst das Eine, dann das Andere…
In der Werkstatt jedenfalls hatten Sie mir angekündigt, dass der neue Krümmer – für einen Opel Omega Kombi von 2003 – mit Einbau und bunten Fahnen immerhin lustige 350 Euro kosten würde. Auch interessant, da jede (!) Werkstatt, die man nach dem Preis für einen Krümnmeraustausch fragt, etwas anderes sagt. Naja… Sollte sich etwas anderes ergeben, sollten Probleme auftauchen, dann würde man sich per Telefon melden. Ich harrte der Dinge und blickte einen Tag lang in Panik aufs Telefon… War aber nix. Kein Wunder – Nicole hatte es ausgestöpselt, weil sie mal ungestört Mittagsschlaf halten wollte. Seufz.
Jedenfalls ging’s sehr schnell und bereits am nächsten Tag konnte ich den Wagen abholen. Der ist jetzt so leise, dass ich ab und zu anhalte und den Kopf auf die Motorhaube lege, nur um zu hören, ob er noch läuft. Das kann auf Autobahnen, auf dem Seitenstreifen schon echt zu spannenden Erlebnissen führen, aber das ist eine andere Geschichte.
Eine Rechnung gab’s am Abholtag nicht. “Frau XY ist doch krank!”, wurde mir mitgeteilt. Ausser dieser Dame war wohl niemand in der Lage das komplizierte Abrechnungssystem zu durchschauen, geschweige denn zu bedienen. Mir egal. Wie teuer es denn werden würde? Würd’s denn bei rund 350 Euro bleiben? “Der Krümmer? Na, eher weniger! Und schönes Wochenende auch!”

Hatte ich. Bis letzten Dienstag die Rechnung kam: 510 Euro!
Am Telefon klärte mich der geduldige – und durchaus sehr nette und hilfsbereite – Meister Hansen darüber auf, dass die Schlupfkruppe und der Flux-Bolzen ausgetauscht werden mussten, dass man auch den Einlaßdrömmer hätte schweißen und das Lenkrutscheinlasspedal hätte richten müssen. Oder so ähnlich. Deshalb sei es etwas teurer geworden. Und überhaupt wäre alles noch viel schlimmer, weil man vergessen hätte das Prüsterstäbchen auf die Rechnung zu setzen. Und dann wären bald auch die Ventildeckel zu ersetzen, weil sie ölen würden und die Lenkgedenkstange hätte auch zuviel Spiel. Und überhaupt, warum ich nicht längst einen neuen Insignia bestellt hätte?!
Daruf wusste ich wenig zu sagen, schimpfte über die erhöhte Rechnungssumme und dass niemand mal angerufen hätte. Mal ehrlich: Was hätte ich am Telefon schon sagen wollen. “Aha, so ist das! Naja. Könnten Sie den Vergaserablaßgrontz nicht über die rechte Aussenbramme fixieren? Das käme dann billiger, oder?” Nee. Ich hätte wahrscheinlich schon gesagt: He, machen sie nur, ich bin eh pleite und fahre ab Montag mit dem Fahrrad. Das Auto können Sie behalten. Aber man möchte halt gefragt werden, bevor das Girokonto geplündert werden muss, oder?
Die ganze Woche überlegte ich verzweifelt, wie ich das Geld zusammenkriegen sollte. Meine eh schon etwas verfallenen Hausschuhe verkaufen? Oder meine CD-Sammlung? Nie mehr Filterkaffee? Der Nachbarin den Rasen mähen?
Ich hatte kaum die Überweisung ausgefüllt, mittlerweile hatte ich den Schock zwei Tage sacken lassen, da kam eine weitere Rechnung von Opel. Da hatten sie dann die Prüsterstäbchen mit draufgesetzt. Und landeten bei rund 530 Euro. Meine Tränen flossen. Wasserrohrbruch unter uns. Kann ich auch nicht ändern…
Ich bin jedenfalls stinksauer über die Werkstatt. Und fühle mich gleichzeitig so hilflos, weil ich das Fachgequatsche nicht nachvollziehen kann. Mir ist klar, dass ich den Wagen ohne Motor kaum bewegen werde. Aber was eine fehlende Grumpfbirne ausmacht – wer weiß das schon???
Autofahren ist teuer. Wird immer teurer. Die Benzinpreise! Die Waschanlage, die für 10 Euro den letzten Rest funkelnden Metallic-Lack verkratzt und die Aussenspiegel frisst. Und überhaupt.
So.
15. Mai 2009
Also. Tja. Wenn auch nur irgendjemand eine Ahnung hätte, wieviel ich mit diesem Kram hier schon rumprobiert habe… Oh Mann. Hier noch ein Lied von Martin Berka: “I Could Believe In Magic”. Super-Aufnahme! Anhören:
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

13. Mai 2009
Na gut. Probieren wir’s. Ich präsentiere Euch den ersten Song dieses Blogs. Und das ist zufälligerweise auch das erste Lied, das Martin Berka und ich zusammen geschrieben haben: “Under My Skin”.
Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.
Martin ist nicht nur ein gutaussehender groß gewachsener Mann, dem alle finnischen Frauen zu Füßen liegen. Er ist auch ein großer Poet und echter Multiinstrumentalist. Er kann Oboe genauso gut spielen wie eine Hammond-Orgel oder ein Didgeridoo. Ich bin immer wieder baff, was er musikalisch drauf hat. Wie bei allen Koops mit ihm, ist der Text von mir, die Musik hat Martin komponiert.
Under my skin
So much hidden, never to be shown, so many images never to be known
I am evil and good as well, to and fro from paradise to hell
So how do you want me today? May I be cruelsome, would that be okay?
Or do you want me to laugh and smile and sing?
It’s inside of me, I’ m everything
A thousand faces under my skin
Come inside, meet me within
Here I am, here I am, here I am
who am I?
Am I the musician, the dancer, the poet? If not for me, who else could know it?
Am I the wise now or am I the fool? On tuesday a shy one, on friday so cool…
How do you want me today, how do you want me?
Do you want me to laugh and to smile?
A second hand James Dean for a while?
The beggar, the king, your son
They’re waiting inside, everyone
repeat Chorus
Sometimes I’ m losing myself to someone I don’t know
A man in a long black coat with a travelling show…
Sometimes I want the one that I am to stay
But I lost the better parts of myself somewhere on the way
repeat Chorus
Würde man tatsächlich an den Herausforderungen des Lebens wachsen, wäre die Luft hier oben wahrscheinlich schon recht dünn.
Zur Zeit suche ich nach Möglichkeiten diesen Blog um weitere nützliche Funktionen zu erweitern. Definiere nützlich: cool.
He: Ich bin auch nur ein Mensch. Und: Ich wachse noch.
;o)
Im Fernsehen läuft eine unsägliche Pseudo-Doku – “Mitten im Leben” – und ich fühle mit. Gerade nach einer lebensbedrohlichen Situation ist man wahrscheinlich einige Zeit (?) “mitten im Leben”.
Ein Blog gehört dazu.
;o)
Herzliche Grüße,
Sir Bodsworth Rugglesby IV